01. Juli 2026 oder nach Vereinbarung
Das Departement Gesundheit ist an der OST zuständig für Lehre, Forschung und Entwicklung und Dienstleistung. Als interdisziplinäre Einheit innerhalb des Departements Gesundheit und des Instituts für Gesundheitswissenschaften (IGW) verbindet das Kompetenzzentrum für psychische Gesundheit wissenschaftliche Exzellenz mit einer klaren Praxisorientierung.
Wir arbeiten eng mit regionalen, nationalen und internationalen Partnern im Gesundheitswesen zusammen und entwickeln innovative Forschungsprojekte, bieten moderne Studienangebote und fördern den kontinuierlichen Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag zur evidenzbasierten Weiterentwicklung der psychischen Gesundheitsversorgung in der Schweiz. Ãber das Projekt:
Dieses vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) finanzierte 4-jährige Projekt "Ageing in the Aftermath of Adversity" untersucht, wie frühkindlicher Stress und Trauma zur interindividuellen Heterogenität in Alterungsverläufen sowie zur intergenerationellen Weitergabe von Trauma (Vulnerabilität vs. Resilienz) beitragen. Dies wird durch die Untersuchung von Éberlebenden frühkindlicher Traumata und Belastungen sowie deren Nachkommen der zweiten Generation in der deutschsprachigen Schweiz erreicht.
Das Projekt ist in drei Arbeitspakete gegliedert, wobei das Doktoratsprojekt die qualitative Forschung leitet: Arbeitspaket 1 ist eine longitudinale quantitative Kohortenstudie zur Erfassung langfristiger Gesundheits- und Alterungsverläufe. Arbeitspaket 2 umfasst drei qualitative Studien, die gelebte Erfahrungen und langfristige gesundheitliche Auswirkungen von frühkindlichem Stress und Trauma in verschiedenen Kontexten untersuchen (fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatz