An der Medizinischen Fakultät der Universität Bern und dem Department for Clinical Research DCR ist eine
per sofort oder nach Vereinbarung zu besetzen
Die Professur soll die Auswirkungen sowohl des biologischen als auch des soziokulturellen Geschlechts auf Gesundheit und Krankheit mit klinischem Forschungsfokus untersuchen. Übergreifend soll die Integration der Gendermedizin in die medizinische Ausbildung, Forschung und klinische Praxis durch die/den zukünftige/n Stelleninhaber*in etabliert und weiterentwickelt werden.
Die Professur wird kliniknah am Department of Clinical Research DCR, Dachorganisation der Medizinischen Fakultät der Universität Bern und der Universitätsspitäler, zu einem Pensum von 50-70% errichtet. Das DCR erleichtert und professionalisiert klinische und translationale Forschungspartnerschaften und unterstützt Forschende im gesamten Forschungslebenszyklus. Um die Professur patientennah zu gestalten, wird weiter eine Doppelaffiliation mit einer Universitätsklinik des Inselspitals und entsprechender klinischer Tätigkeit (30-50%) in einem für die Gendermedizin relevanten Fach angestrebt.
Als Kandidat*in sollten Sie ein abgeschlossenes Medizin-/Hochschulstudium, eine Promotion/PhD und eine Habilitation/Äquivalent oder eine Professur in einem relevanten medizinischen Fachgebiet vorweisen können. Zusätzliche Qualifikationen in Gendermedizin oder verwandten Bereichen sind von Vorteil. Zudem betreiben Sie klinische, geschlechtersensible Forschung mit innovativem, interdisziplinärem Charakter, haben Interesse an der Interprofessionalität und weisen eine starke Publikationsleistung und erfolgreiche Drittmitteleinwerbung aus. Sie bringen akademische Lehrerfahrung im relevanten Bereich sowie Mentoringerfahrung mit und sind generell stark motiviert und engagiert, die geschlechtersensible Medizin zu fördern, weiterzuentwickeln sowie interdisziplinär und öffentlich zu vertreten.
Deutschkenntnisse sollten vorhanden sein oder müssten innert nützlicher Frist erworben werden.
Die Universität Bern strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Lehre und Forschung an und bittet deshalb qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich